Rückblick

 

Zeltlager Stockensägmühle

Zum 39. mal waren wir dieses Jahr auf dem Zeltlager Stockensägmühle. Mit 33 mutigen Abenteurern haben wir uns dieses Jahr der Herausforderung gestellt, 5 Zeitreisenden in ihre Zeit zurück zu helfen. Dabei sind wir in Asien, der Steinzeit, den Indianern, den 60er/ 80er Jahren und sogar in der Zukunft gelandet.
Natürlich durfte dabei Staudamm bauen, Basteln, Stratego, Bachwanderung, Federball, Stelzen laufen, Capture the flag, Nachtwanderungen, Überfall, das "Himmelszelt", mit spannenden Geschichten von Frau Malig und natürlich jede Menge Spaß und viele neue Freunde nicht fehlen. :) Viel zu schnell gingen die 10 Tage vorbei, da bleibt nur noch eins zu sagen: GUT WARS!! PRIMA!!
Katrin Seeger


Gemeinsam auf dem Weg des Glaubens - Erfahrungen mit dem Emmaus-Kurs

Als sich unser fünfköpfiges Emmaus-Team im Frühjahr 2012 zu den ersten Vorbereitungen traf, war die Spannung groß: Wie wird das An-gebot wohl ankommen, wer wird wohl alles mitmachen, erreichen wir auch Menschen außerhalb unserer Kerngemeinde mit dem Kurs? Klar war uns allen bald, dass sich schon der Weg der Vorbereitung lohnt.
Sieben Abende wurden vorbesprochen und auf unsere Belange zugeschnitten, Einladungen entworfen und Menschen angesprochen. Im November starteten wir mit dem Schnupperabend und waren positiv überrascht: 12 Anmeldungen wurden am selben Abend abgegeben. Zeitweise waren bis zu 17 Teilnehmer dabei, eine Gemeinschaft, die mit jedem Abend mehr zusammenwuchs. Als wir kurz vor Weihnachten den letzten Abend beendeten,
war auf Nachfrage schnell klar, dass es eine Fortsetzung geben würde.
Im Februar trafen wir uns zu den Themen Beten, Bibel, Gemeinde und Abendmahl zu einer Art Auf-baukurs zu wichtigen Elementen des Glaubens. 13 TeilnehmerInnen blieben uns auch hier treu. Wir konnten an allen Abenden einen großen Redebedarf und Freude am Austausch über Fragen des Glaubens und vor allem über Fragen zu biblischen Texten feststellen. Die Begegnungsmöglichkeiten an unseren Stehtischen nach dem Ende der
Einheiten wurden jedes Mal länger genutzt. Auch die Offenheit in diesem Kreis verstärkte sich, Vertrauen wuchs, Persönliches und Kritisches wurde nicht verschwiegen. Alles in allem eine gesegnete Zeit, die damit nicht zu Ende sein soll. Wenn möglich, wollen wir im Herbst dieses Jahres (2013) einen zweiten Emmaus-Kurs starten. Für die jetzigen TeilnehmerInnen und andere Interessierte bieten wir das 14-tätige ökumenische Bibelgespräch an. Großer Dank gebührt den vier ehrenamtlichen Mitarbeitern, die viel Zeit und Herzblut in den Emmaus-Kurs investiert haben.
Jürgen Lutz

Pfarrerin Frau Veronika BohnetDie neue Pfarrerin auf der Korber Höhe, Frau Veronika Bohnet, stellt sich vor:

Als frisch gewählte Pfarrerin der Pfarrstelle Waiblingen Korber Höhe bedanke ich mich sehr für die Herzlichkeit, mit der mein Mann und ich empfangen worden sind.

Ich heiße Veronika Bohnet, bin in Stuttgart geboren und seit 25 Jahren Pfarrerin. In dieser Zeit habe ich in Bad Waldsee, in einer Sprachschule für Theologiestudenten, in Altensteig, in Tuttlingen an der Donau, in Korntal-Münchingen und als theologische Assistenz des Landesbischofs im evangelischen Oberkirchenrat gearbeitet. Dabei war ich lange Jahre Stadt- und Bezirksjugendpfarrerin, zuständig für Erwachsenenbildung vor Ort und im Kirchenbezirk und für theologische Fortbildungen auf Dekanats- und Schuldekanatsebene. Im Ehrenamt bin ich landeskirchliche Beirätin für Weltanschauungsfragen und Fragen zum Islam und zur Orthodoxie.

Gottesdienst, Seelsorge und Bildung sind meine Hauptthemen. Und ich bin überzeugt, dass eine Kirchengemeinde dort Kirche Jesu Christi ist, wo sie ihrem diakonischen Auftrag folgt und sich den schwachen Geschwistern zuwendet, die ihre Hilfe brauchen.

Nach Waiblingen habe ich mich beworben, weil mein Mann und ich die Gemeinde der Korber Höhe für uns stimmig fanden, aber auch weil uns das Remstal gefällt und vor allem, weil wir sehr schnell die Menschen hier mochten. Meist zeigt ein spontanes Bauchgefühl, ob diese Beziehungsebene stimmt, und für uns stimmte sie von Anfang an.

Mein Mann ist Informatiker und leitet eine Abteilung in einem mittelständischen Unternehmen. Trotz der vielen Arbeit, die das für ihn bedeutet und der wenigen Zeit, die sie ihm lässt, hat er meine Arbeit in den vielen Jahren unserer Ehe mitgetragen und begleitet und sie zeitweise als Vorsitzender eines Bezirksjugendwerks inhaltlich mitgeprägt. Wir haben leider keine eigenen Kinder, aber wir kommen aus großen Familien, in denen Kinder eine wichtige Rolle spielen. Deshalb haben wir nicht vergessen, dass wir selbst einmal Kinder waren, und mögen Geselligkeit und Spiel.

Ich lese gerne, liebe Musik und singe mit Freude im Chor.

Auf Begegnungen an vielen Orten und auf die gemeinsame Zeit freue ich mich sehr.
Ihre
Veronika Bohnet

Ein herzliches Grüß Gott unserer neuen Pfarrerin Frau Veronika Bohnet

Wir heißen unsere neue Pfarrerin Frau Veronika Bohnet ganz herzlich willkommen in unserer Evangelischen Kirchengemeinde Waiblingen – Korber Höhe.

Im März wurde Frau Bohnet vom Besetzungsgremium als unsere Gemeindepfarrerin gewählt. Sie wird ihren Dienst am 1. Juli 2012 hier auf der Korber Höhe beginnen und zugleich das Team der Pfarrerschaft in der Gesamtkirchengemeinde wieder vollzählig machen.

Pfarrerin Veronika Bohnet wird sich in Kürze mit einem Beitrag für die Homepage und in unserem Gemeindebrief „evangelisch in Waiblingen“ persönlich vorstellen.

Am Sonntag, den 8. Juli 2012 um 10 Uhr findet im Gottesdienst in Johannes unter dem Kreuz die Investitur von Pfarrerin Veronika Bohnet statt. Hierzu ist die ganze Gemeinde herzlich eingeladen.

Wir freuen uns auf die kommende Zeit mit Frau Bohnet, ihre Gottesdienste, ihre Ideen, ihr Wirken in unserer Gemeinde und eine gute Zusammenarbeit.

Mit ihr zusammen wollen wir uns nach der Vakatur auf den Weg machen als evangelische Kirchengemeinde in geschwisterlicher Verbundenheit mit den Gemeindegliedern der katholischen Kirche und der bürgerlichen Gemeinde.

Adelheid Scheuber

 

Sechselberg 2012Gemeindefreizeit der Evangelischen Kirchengemeinde Korber Höhe vom 9. – 11. März 2012

Unter dem Motto „Er, Du und ich – Gemeinde als stärkende Gemeinschaft“ verbrachten 27 Gemeindeglieder unterschiedlicher Altersstufen ein spannendes und gelungenes Wochenende im
EC-Freizeitzentrum Sechselberg im Welzheimer Wald.

Die in dieser Form erstmalig veranstaltete Freizeit begann am Freitagabend mit einem gemeinsamen Abendessen. Danach trafen wir uns zu einer Vorstellungsrunde, zum Singen, Spielen und angeregten Gruppengesprächen.
Am Samstagmorgen nach dem Frühstück führte uns Jürgen Lutz in unser Freizeitthema hinein: es kommt auf die richtige Balance von Er, Du und Ich an, wobei „Er“ im Mittelpunkt unseres Gemeindelebens stehen soll. In einem zweiten Teil machten wir uns in Kleingruppen Gedanken darüber, was wir in unserer Gemeinde verbessern würden und wie eine ideale Gemeinde überhaupt aussehen könnte. Danach hatten wir uns das Mittagessen redlich verdient. Nach dem Küchendienst wanderten wir bei schönem Wetter zum nahe gelegenen Hörschbach-Wasserfall, wo wir noch einige Eiszapfen und Eisplatten aus dem kalten Februar vorfanden. Zum Abendessen hatten wir uns etwas Besonderes ausgedacht: bei inzwischen frischer Temperatur belegten wir hinter dem Haus unsere eigene Pizza, die dann im Holzofen gebacken und mit Salat und Getränken serviert wurde. Nicht nur die Kinder und Jugendlichen waren davon so begeistert, dass sie auch noch eine zweite Pizza gegessen hätten. Abends wurden vorbereitete Aufgaben für die Gestaltung des Gottesdienstes am Sonntagmorgen verteilt, und der Tag mit intensiv gelebter Gemeinschaft beendet.
Der Werkstattgottesdienst am Sonntagmorgen widmete sich dem Thema „Engel“ und war dank der vielen, teilweise auch spontanen Beiträge sehr eindrücklich. Mit dem Mittagessen fand eine Gemeindefreizeit ihren Abschluss, auf der wir uns alle näher gekommen sind und gespürt haben, dass gelebte Gemeinschaft in Jesu Namen wohltuend, belebend und stärkend ist.
Wir wünschen uns, dass wir die Anregungen und unsere Begeisterung in den Gemeindealltag mit hinein nehmen können. Vielleicht heißt es dann schon im kommenden Jahr: wer kommt mit zur zweiten Gemeindefreizeit?

Monika & und Reinhard Schmidt

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© Evangelische Kirchengemeinde